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Schon zu jener Zeit, als in der Lausitz die Winter lang und knackig waren, also Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrtausends, beginnt die Geschichte der „Hahneberger Huskies“. Auch damals gab es schon den Hahnenberg, an dessen Fuße ungefähr ein halbes Dutzend verschlafene Dörfer liegen. Doch die Stille trügte. Denn an den Wochenenden und in den Winterferien tobte auf dem Tunnelteich bei Crosta die schnellste Mannschaftssportart der Welt – Eishockey.

 

Dann trafen sich teilweise mehr als 25 Sportbegeisterte zur Jagt nach dem Puck. Denn der Tunnelteich war nicht nur für Eishockey geeignet, sondern auch ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, wodurch sich automatisch sogar ein gewisser Publikumsverkehr einstellte. In diesem Zusammenhang von einem Eisstadion oder gar einer Arena zu sprechen wäre sicherlich etwas übertrieben. Dennoch war mit aus Wasserleitungsrohren zusammengeschraubten Toren, Notstromaggregat für Bauscheinwerfer und die Wasserpumpe zur Eisregenerierung, sowie mit Glühwein und Lagerfeuer doch schon so einiges geboten. Die Tormänner standen damals immerhin bereits mit selbst geschnitzten Schaumgummimatten vor den Beinen, Wattejacke, Bommelmütze und Schweißerhandschuhen im Kasten. Bei den Feldspielern hatten einige sogar die Schienenbeinschoner vom Fußball mit dabei. Ansonsten war aber alles noch sehr, sehr ursprünglich.

 

Und allen voran immer Erich! Er ist unser dienstältester, bester und attraktivster Spieler! Auf ihn hören alle! Er hält den Laden zusammen – Hut ab! Wenn er aufs Eis kommt, sind alle anderen auch da. Es gibt bei ihm nur eine Möglichkeit dies zu verhindern, nämlich indem er im Sommer für die ganze Mannschaft eine Ziege und ein Kaninchen über dem Lagerfeuer zubereitet. Es gibt nichts Besseres, als seine Backziege auf Erichs Ranch! Ein Meister seines Faches eben!

 

Mitte der 90er Jahre, immer noch letztes Jahrtausend, nach dem Bau der Eishalle in Jonsdorf, machten dann die Huskys zunehmend Bekanntschaft mit Kunsteis. Das war nicht nur glatt, sondern sauglatt. Und der Puck war nicht nur schnell, sondern sauschnell. Vor allem aber landete er nicht mehr im Schilf, sondern blieb immer im Spiel, was zum Entfall der vom Teicheishockey bekannten Pausen zum Suchen nach dem Puck führte. Dies war nun auch die Zeit, als sich die ersten Spieler Stück für Stück Teile einer richtigen Eishockeyausrüstung zulegten.

 

Später wurden dann noch das Eisstadion in Niesky und die Eishalle in Weißwasser als Trainings- und Spielorte von den Hahneberger Huskys erschlossen. Zwischenzeitlich wird im Winterhalbjahr regelmäßig trainiert. Dazu werden auch sehr gern Gäste empfangen, oder es wird selber als Gastspielmannschaft aufgelaufen. Selbstverständlich dürfen gelegentliche Turniere bzw. Pokalspiele nicht mehr fehlen. Die errungenen Pokale, wie sollte es anders sein, sind übrigens in der Gaststätte „Am Hahnenberg“ in Luppa zu bewundern. Und weil das alles so viel Spaß macht, soll es noch lange so bleiben...

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